Kostenfreies Infotelefon

(0800) 005 0005

Anfrage per WhatsApp

(0173) 302 9750

Wo und wie wird Einblasdämmung verwendet?

Einblasdämmung wird überall dort verwendet, wo geeignete Hohlräume zur Verfügung stehen. Dies sind beispielsweise Außenwände von Gebäuden mit zweiter Schale, Dachsparren, Deckenzwischenräume, Trockenbauwände oder Dachböden.

Man spricht beim nachträglichen Verdämmen von Hohlräumen, welche ursprünglich durch stehende Luft gedämmt werden sollten, von einer Kerndämmung. Das sind vor allem die vorgemauerten Schalen. Es zählen aber auch die eingeschalten Dachsparren und Innenwände aus Trockenbautafeln dazu. Das Sorgenkind der Haussanierer sind seit langem die Flachdach-Bungalows. Was einst als schick und preiswert galt, hat sich durch Baumängel oder schlechte Pflege in vielen Fällen zu echten Alpträumen gewandelt. Hier kann durch eine kundige Hand nicht nur für Lösungen gesorgt werden, das Dach endlich dicht zu bekommen. Auch mit einer Flachdach- bzw.

Die Ertexdämmung

Ertexdämmung kann eine nachhaltig wohlige Wärme im Bungalow entstehen. Die Verdämmung von zweischaligem Mauerwerk ist indes bei Bungalows besonders schonend. Der Hohlraum, welcher durch die zweite Schale gebildet wird, ist bei diesem Haustyp besonders leicht zugänglich. In der Regel kann die Hohlraumdämmung bei Bungalows ohne Beschädigung der Fassade durchgeführt werden. Perfekt wird die Ertexdämmung aber bei Erweiterungsmaßnahmen. Viele Besitzer von Flachdach-Bungalows entscheiden sich für eine Aufstockung ihres Hauses zumindest um ein konventionelles Pult- oder Satteldach.

Damit hat man die ewigen Probleme mit der eindringenden Feuchtigkeit ein für allemal vom Tisch. Mit einer Dachbodendämmung gewinnt der Hausbesitzer Zeit mit dem Ausbau des aufgesetzten Daches zu einem vollwertigen Wohnraum. Die preiswert eingebrachte Wärmedämmung wertet von sich aus schon die darunter liegenden Räume auf.

Schüttdämmung

In Häusern aus Holzrahmenbauweise wird die Einblasdämmung häufig als Schüttdämmung in der energetischen Isolierung der Geschossdecken verwendet. Dies ist ein Einsatzbereich, bei dem auch der Selberbauer Hand anlegen darf. Sind die Querbalken an der Unterseite eingeschalt, wird die Dämmung einfach eingeschüttet.

Anschließend wird auf der Oberseite des Balkens zugeschalt und die Geschossdecke ist fertig. Doch auch hier sollte man sich gründlich beraten lassen. Manche mineralische Dämmstoffe erzeugen eine hohe Feinstaubbelastung.

Das sollte man gerade im Innenbereich unbedingt vermeiden. Auch ist die Verwendung von absolut brandsicherem Dämmstoff notwendig. Vor sich hin kokelnde Elektrokabel oder ein unglücklich verwehter Funken kann in einem nicht brennbaren Dämmstoff keine Katastrophe auslösen. Hier haben sich imprägnierte Zellulosedämmstoffe als ideale Lösung erwiesen.

Schüttdämmung ist auch für die Kellerdämmung gut geeignet. Ideal ist ihr Einbau beim Neubau oder bei einer Sanierungsmaßnahme. Für alle Einblas- und Schüttdämmungen gilt, dass ihre offenporige Struktur den geschlossenen Membranen vieler konventioneller Dämmstoffe weit überlegen ist. Die Luft bleibt zwar stehen, Feuchtigkeit kann jedoch stets nach außen – oder im Fall der Kellerdämmung nach oben – entweichen. Der größte Feind der Wärmedämmung ist aber die Feuchtigkeit. Einblas- und Schüttdämmungen haben deshalb eine wesentlich geringere Tendenz zur Förderung von Schimmelbildung als es aufgeklebte, geschlossenporige Dämmstoffe sind. Das gilt auch für eine Schachtdämmung.