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Neopor

Neopor ist ein Schaumstoff der Firma BASF. Er besteht aus expandierte Polystyrol (EPS), enthält außerdem einen Anteil an Pentan als Treibmittel und Graphit, was die silbergraue Farbe erklärt. Der Graphitanteil in Neopor soll die Wärmestrahlung streuen und damit den Transport von Wärme durch den Dämmstoff reduzieren. Neopor hat eine Dämmleistung, die um etwa 20 Prozent höher liegt als bei anderen Dämmstoffen. Die Isolierung hat eine Wärmeleitfähigkeit von 0,032 W/mK. Im Vergleich zu normalen EPS ist die Wärmedämmung also deutlich besser. Aus diesem Grund sind Platten, die aus dem Isolierstoff hergestellt werden, um etwa 1/3 dünner und halb so dicht.

Neopor gibt es im Handel als Blöcke, Platten oder als Granulat. Letzteres eignet sich gut zur Einblasdämmung. Neben der besseren Dämmung hat das Granulat ein niedrigeres Setzungsverhalten und weist Wasser ab, so dass kein Regenwasser von außen eindringen kann. Die Perlen lassen sich leicht in das Mauerwerk einbringen und verteilen sich dort gleichmäßig. In der Regel wird der Dämmstoff mit Überdruck in das Mauerwerk geblasen. Die Perlen bilden keine Hohlräume und lagern sich gut im Mauerwerk ein. Bei der Einblasdämmung ist die Dicke der Dämmschicht durch den Hohlraum vorgegeben. Deshalb muss der Bauherr nach Dämmstoffen suchen, welche die Wärme möglichst effektiv abhalten.

Neopor kann nicht nur beim Mauerwerk, sondern auch zur Dämmung von Dächern und Decken verwendet werden.


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