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Holzfaser

Holz hat einen unterschiedlich großen Faseranteil. Bei Laubhölzer ist er ein wenig niedriger und Beträgt bis zu 60 Prozent, in Nadelhölzer kann sein Anteil bis zu 95 % betragen.

Die Herstellung geschieht mit Hilfe von Hackschnitzeln, denen manchmal Sägespäne zugesetzt werden. Diese werden dann gekocht, gedämpft, mechanisch oder chemisch aufgeschlossen. Es entstehen Faserbruchstücke bis hin zu Einzelfasern. Die Fasern eignen sich gut für die Einblasdämmung. Zur Außendämmung von Gebäuden benutzen viele Hausbesitzer Dämmplatten aus Holzfaser. Holzfaserdämmplatten können durch das Nass- oder durch das Trockenverfahren hergestellt werden. Beim Nassverfahren werden bis zu 98 Prozent Wasser verwendet, die dann mit den Holzschnitzel zusammen zu einem Brei vermengt werden.

Dieser wird dann in die passende Form gebracht und das Wasser herausgepresst. Ein Trockenkanal, in dem Temperaturen zwischen 160 und 220 Grad herrschen, trocknet die Teile. Das Trockenverfahren kommt ohne Wasserzusatz aus. Die trockenen Fasern werden mit Polyurethanharz, Textilfasern und Maisstärke gemischt. Nachdem die Fasern die gewünschte Dichte haben, werden sie noch gehärtet.

Vorteile von Holzfaser

Holzfaser als Dämmstoff sorgt für eine angenehme Wohnatmosphäre. Die Platten und Fasern besitzen eine sehr hohe Wärmekapazität. Bei starker Sonneneinstrahlung erwärmt sich das Haus erst nach längerer Zeit. Die Dämmung hält nicht nur den Schall zurück, sondern reguliert auch die Feuchtigkeit in der Wohnung. Um der Energiesparverordnung zu entsprechen muss die Dämmung 18 Zentimeter dick sein, was in etwa dem Wert guter Dämmstoffe entspricht.

Nachteile von Holzfaser

Es sind zwei Nachteile, die bei der Holzfaser hervorgehoben werden müssen. Zunächst ist hier der Preis zu nennen. Der Hausbesitzer muss mit Kosten von bis zu 50 Euro für den Quadratmeter rechnen. Daneben ist es normal entflammbar.

Preis

Wie bei den Nachteilen beschrieben muss der Kunde bis zu 50 Euro je Quadratmeter bezahlen. Aufgrund der guten Dämmwirkung und der Tatsache, dass es sich um einen natürlichen Rohstoff handelt, der leicht zu entsorgen ist, zahlen aber immer mehr Hausbesitzer diesen Preis.

Die Eigenschaften auf einen Blick

– Die Wärmeleitfähigkeit beträgt 0,04 – 0,055 W/(m K)
– Um den U-Wert von 0,24 W/(m²K) zu erreichen ist eine Dicke des Dämmstoffs von 18 Zentimetern nötig
– Die Baustoffklasse beträgt nach der alten DIN 4102-1 B2 und nach der neuen DIN EN-13501-1 E, ist also normal entflammbar.
– Preis: Zwischen 40 und 50 Euro pro Quadratmeter.


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