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Hanf

Wenn von Hanf die Rede ist meint man in Zusammenhang mit Dämmung Hanffasern. Um den Hanf zur Dämmung zu Verwendungen wird die der Stängel der Pflanze zunächst gebrochen und gewalzt und damit aufgeschlossen.

Dabei trennt sich das Stroh in Fasern und den sogenannten Schäben. Der Fachmann unterscheidet zwischen Langfaser- und Kurzfaseraufschluss. Heute ist der Kurzfaseraufschluss üblich, die in automatisierten Werkstätten vor sich geht. Der Hanf wird noch auf dem Feld gekürzt geröstet und in Ballen gepresst. Danach kommen die Fasern in eine Faseraufschlussanlage und werden danach über Zahnwalzen gebrochen. Hanf kann lose zur Stopf- oder Einblasdämmung verwandt werden. Eine Weiterverbreitung zu Dämmmatten ist auch möglich.

Anwendung von Hanf

Der Dämmstoff kann für die Zwischensparrendämmung und auch für die Dämmung der Untersparren eingesetzt werden. Er wird außerdem für die Trittschalldämmung und für die Wanddämmung beim Trockenbau verwendet werden. Mit dem Stopfhanf können kleinere Risse in Hohlräumen ausgefüllt werden. Allerdings kann der Hanf nicht innerhalb eines Wärmeverbundsystems eingesetzt werden, da die Festigkeit des Materials nicht ausreicht. Eine Perimeterdämmung ist mit Hanf ebenfalls nicht möglich.

Vorteile

Zunächst einmal ist Hanf ein natürlich vorkommender Rohstoff und die Herstellung von Hanfpflanzen benötigt wenig Energie. Die Dämmeigenschaften sind gut, denn es wird lediglich deine Dämmdicke von 16 Zentimeter benötigt, um den Vorgaben der Energieverordnung gerecht zu werden.
Darüber hinaus dämpft der Stoff Schall wirkungsvoll, ist Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlinge machen ihm auch wenig aus.

Nachteile

Bei der Herstellung erhält der Stoff zwar brandhemmende Substanzen, doch das reicht für eine günstigere Brandstoffklasse nicht aus. So wird er als normal entflammbar eingestuft. Außerdem kann er nicht in allen Bereichen des Hausbaus eingesetzt werden.

Preis für die Dämmung

Der Dämmstoff ist noch verhältnismäßig selten im Einsatz, trotzdem bewegen sich die Kosten im durchschnittlichen Bereich. Ein Quadratmeter Dämmung kosten zwischen 10 und 27 Euro. Wenn in Zukunft Hanffasern häufiger verwendet werden, dann kann der Preis noch weiter sinken.

Die Eigenschaften im Überblick

– Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,04 – 0,045 W/(m K)
– Um einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) zu erreichen ist eine Dicke der Dämmschicht von 16 cm nötig
– Die Baustoffklasse ist B2 (alter Norm DIN 4102-1) oder E (neuer DIN EN-13501-1), was normal entflammbar entspricht
– Der Preis liegt zwischen 10 und 27 Euro.


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