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Glaswolle

Glaswolle besteht zu 70 Prozent aus Altglas. Hinzu kommen noch Sand, Kalkstein, Soda, 0,5 bis 0,7 Prozent Bindemittel und 0,5 Prozent Mineralöl browse around this website.

Die Ausgangsmaterialien werden zunächst bei 12090 bis 1600 Grad geschmolzen. Für die Weiterverarbeitung gibt es drei Verfahren, die auch kombiniert werden können. Einmal das Ziehverfahren. Damit entstehen lange Glasfasern. Eine andere Möglichkeit ist das Anblasen der Schmelze, wodurch diese zerfasert. Beim Schleuderverfahren wird die Schmelze langsam auf eine sich drehende Scheibe gegeben, wodurch auch Fasern entstehen. Hinzu kommen noch Imprägnier- und Bindemittel. Dadurch entsteht ein Faservlies, das bei 230 Grad durch einen Härteofen transportiert wird. Die Herstellung von Glaswolle verbraucht vergleichsweise viel Energie.

Die Vorteil und Nacheile bei der Verwendung von Glaswolle

Ein großer Vorteil ist die geringe Wärmeleitfähigkeit, was Glaswolle zu einem optimalen Dämmstoff macht. Um die passende Dämmung zu erreichen, muss diese lediglich 14 Zentimeter dick sein. Der Dämmstoff brennt nicht und schützt gut gegen Schall. Außerdem schimmelt er nicht und es setzt sich auch kein Ungeziefer dort fest.
Ein Nachteil ist, dass Glaswolle keine Feuchtigkeit aufnehmen kann, so dass sie in feuchten Räumen nicht eingesetzt werden kann. Außerdem hält der Dämmstoff keine große Druckbelastung stand. Nachteilig ist selbstverständlich der hohe Energieverbrauch, der bei der Herstellung anfällt. Dieser ist teilweise 30fach höher als bei einem anderen Dämmstoff.

Wo kann Glaswolle angewendet werden

Glaswolle kann für die Dämmung sehr vielseitig angewendet werden. So ist es zum Beispiel möglich, mit ihr die Zwischenräume in einem zweischaligem Mauerwerk durch Einblasdämmung auszufüllen. Sie kann auch in einem Wärmedämm-Verbund-System oder als hinterlüftige Dämmung eingesetzt werden. Im Dach eignet sie sich sehr gut für die Außensparren- und die Zwischensparrendämmung.

Der Preis für die Dämmung

Der günstige Preis zusammen mit den guten Dämmeigenschaften dürfte einer der Gründe sein, warum Glaswolle zu den am meisten verwendeten Dämmstoffen zählt. Ein Quadratmeter koste nur bis 10 und 20 Euro. Wenn für die Dämmung eine Dämmplatte mit einer Dicke von 14 Zentimeter verwendet wird, dann kostet das dem Hausbesitzer 20 Euro pro Quadratmeter. Klemmfilzmatten für das Dach sind deutlich günstiger. Diese kostet mit 20 Zentimeter nur etwa 8 Euro.

Die Eigenschaften im Überblick

– Die Wärmeleitfähigkeit beträgt 0,032 – 0,040 W/(m K.)
– Um einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) zu erreichen, ist eine Dämmdicke von 14 Zentimetern nötig.
– Die Baustoffklasse alter wie neuer Norm ist A1, also nicht brennbar.
– Der Preis liegt zwischen 10 und 20 Euro.


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