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EnEV 2014: Die Dämmung der obersten Geschossdecke

Durch das Dach geht viel Energie verloren. Wer Heizkosten sparen will, der sollte die obersten Teile des Gebäudes optimal dämmen. Die aktuelle Energieeinsparverordnung EnEV 2014 macht genaue Angaben darüber, unter welchen Voraussetzungen die Dachbodendämmung erfolgen soll und welche Wärmedurchlässigkeit die obersten Bauschichten haben dürfen.

Laut der EnEV 2014, müssen Hausbesitzer unter bestimmten Voraussetzungen die oberste Geschossdecke dämmen. Von der Nachrüstpflicht ausgeschlossen sind Häuser mit höchstens zwei Wohnungen, die der Besitzer selbst nutzt und schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt hat. In diesem Fall muss die Dämmung erst bei einem Wechsel der Eigentümer erfolgen.

Eine Dämmung ist dann nötig, wenn das Bestandsgebäude beheizt wird. Die Geschossdecke muss an den unbeheizten Dachraum grenzen und zugänglich sein. Keine Nachrüstung ist notwendig, wenn die Geschossdecke den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 erfüllt. Dieser Wärmeschutz ist normalerweise bei Holzbalkendecken und bei massiven Decken, die nach 1969 gebaut wurden, erfüllt.

Die Energieeinsparverordnung gibt konkrete Grenzwerte für die Dachbodendämmung an. Ein wichtiger Grenzwert für das Dach ist der Wärmedurchgangskoeffizient, der die Wärmedurchlässigkeit von einem Gas durch einen festen Körper angibt. Nach der Dämmung am Dachboden darf dieser Wert nicht über 0,24 W/(m²K) liegen. In manchen Angaben ist vom Wärmedurchlasswiderstand R die Rede. Dieser darf laut der EnEV 0.90 m²K/W nicht unterschreiten.

Entsprechend der Energieeinsparverordnung von 2014 muss nicht unbedingt eine Dachbodendämmung durchgeführt werden. Ebenso kann der Hausbesitzer das Dach dämmen. Auch hier gilt der U-Wert von 0,24 W/(m²K).