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Einblasdämmung lohnt sich! Kostengünstig & hocheffektiv!

Die Einblasdämmung ist ein Verfahren, bei dem ein loser Dämmstoff über eine kleine Öffnung in einen Hohlraum eingeblasen wird.

Dazu ist zwar eine spezielle Technik notwendig, dafür ist es ein sicheres und garantiert vollflächiges Verfahren. Es wird im Neubau besonders bei Holzständerbauten und Dachsparrendämmung schon lange eingesetzt. Mit neuen Techniken ist dieses Verfahren auch für die energetische Altbausanierung möglich Gerade für Hausbesitzer mit zweischaligen Mauerwerken ist dies sehr interessant. Der Einblasdämmstoff wird über eine kleine Öffnung hinter die Vormauerschale geblasen und verteilt sich dort mit Hilfe des starken Luftstroms und der Schwerkraft bis in die letzte Ecke.

Gleichgültig, aus welchem Material der Einblasdämmstoff besteht, sein Wirkungsprinzip ist immer gleich: Kleine Hohlkörper aus einem Stoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit bilden Sperren, welche das schnelle Diffundieren der Luft verhindern. Die Konvektion der Luft, welche gerade bei zweischaligem Mauerwerk für die großen Probleme sorgt, wird durch den Einblasdämmstoff wirkungsvoll verhindert.

 

Die Vor & Nachteile der Einblasdämmung

Die nachträgliche Kerndämmung zweischaliger Mauerwerke bietet enorme Vorteile

  • Kosten der nachträglichen Kerndämmung ca. 25 €/m²
  • Heizkostenersparnis jährlich ca. 6 € /m²
  • Amortisationszeit ca. 4 Jahre
  • Eine Verbesserung der Wandoberflächentemperatur um ca. 6,2° Celsius wirkt Schimmelbildung entgegen.
  • EPS 033 ist wasserdampfdurchlässig, feuchteresistent und setzungssicher

Dennoch sorgt die offenporige Eigenschaft des Schüttgutes dafür, dass immer noch Luft zwischen den Kügelchen hindurch dringen kann. Das Haus kann atmen: Überschüssige Innenfeuchte wird abgeführt, bevor sie für Wärmebrücken oder Schimmelecken sorgen kann.

Neben der Dämmwirkung kann der Einblasdämmstoff auch weiter Aufgaben übernehmen. Als Schüttgut lässt er sich auch bis zu einem gewissen Punkt komprimieren. Damit ist er im Trockenbau sehr beliebt. Er eignet sich im Inneren gut für einen zusätzlichen Schallschutz. Verwendet man mineralischen oder gut imprägnierten Einblasdämmstoff, ist er als Brandschutz für den Innen- wie Außenbereich sehr wirkungsvoll.

Nachteile: was muss beachtet werden?

Neben den vielen Vorteilen gibt es auch einige Dinge, die bei der Überlegung für eine Einblasdämmung zu beachten ist. Der größte Unterschied zwischen Einblasdämmung und aufgeklebter Dämmung ist, dass für diese Form des Wärmeschutzes in jedem Fall eine Fachfirma notwendig ist. Es wird spezielles Equipment benötigt und es bedarf auch Wissen und Erfahrung, um eine Einblasdämmung korrekt einzubauen.

Besonders problematisch wird die Einblasdämmung, wenn sie feucht wird. Dann verliert sie nicht nur ihre Dämmwirkung, sie kann auch faul und schimmelig werden. Schließlich ist Einblasdämmung zwar einfach einzubauen. Im Schadensfall ist sie aber nur sehr eingeschränkt punktuell auszutauschen.

In der Regel muss die gesamte Konstruktion geöffnet und der feucht gewordene Dämmstoff manuell entfernt werden. Eine gewissenhafte Prüfung der baulichen Gegebenheiten ist deshalb vor dem Einbau der Einblasdämmung unbedingt erforderlich.

Und was kostet die Einblasdämmung?

Hier kann der Immobilienbesitzer beruhigt werden: Eine Einblasdämmung ist nicht nur schnell gemacht und hochwirksam in der Wärmedämmung. Sie ist zudem wesentlich günstiger als eine konventionelle Dämmmaßnahme. Je nach gewünschtem Dämmmaterial kann mit 20-28 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Bedenkt man, dass für eine normale Fassadensanierung ein Gerüst gebaut, geklebt und anschließend wieder verputzt werden muss, sind die Kosten für die Einblasdämmung günstiger.

Schließlich wird für dieses Dämmverfahren lediglich eine Leiter bzw. eine Arbeitsbühne und das Einblaswerkzeug benötigt. Die notwendigen Öffnungen für das Einführen des Dämmstoffs sind minimal und können leicht wieder verschlossen werden. Bei Mauerwerken sind bereits Lösungen verfügbar, für die ein fugenbreites Loch genügt. Das wird nach der Dämmaßnahme einfach wieder mit Mörtel verschlossen und die Fassade bleibt vollkommen unbeschädigt.

Außerdem kann davon ausgegangen werden, dass mit dem Preis des Dämmstoffs auch seine Dämmwirkung steigt. Da stehen schnell 20% höhere Kosten 40% besserer Dämmleistung gegenüber. Auch hier gilt: Eine gründliche Begutachtung und Analyse der baulichen Gegebenheiten sorgt für die beste Planung und die Wahl des geeignetsten Einblasdämmstoffes.

Wie normale Fassadensanierungen auch, kann die Einblasdämmung durch die KfW gefördert werden. Aber das Beste ist: Eine Einblasdämmung ist in der Regel innerhalb eines Tages durchgeführt. Davon kann man bei konvetionellen Klebedämmverfahren nur träumen.

Ein Beispiel anhand eines Einfamilienhauses

Beispiel: Einblasdämmung der Fassade eines Einfamilienhauses Baujahr 1964 in Hannover mit EPS 033 Dämmgranulat.

90 m² zu verfüllende Fassadenfläche mit 7 cm Hohlschicht
Kosten: 2.299 € inkl. MwSt. in fertiger Arbeit


Vorher / Nachher Tabelle

WerteU-WertInnenwand Oberfl.TempHeizkosten
Vorher1,98 W/m2 K14,3° Celsius2.153 €/ Jahr
Nachher0,39 W/m2 K20,5° Celsius1.622 €/ Jahr

Zudem wurde das Tauwasserproblem, welches zu Schimmelbildung an den Eckbereichen der Innenwände geführt hat, behoben. Wenn sie das Thema Schimmelbildung näher Interessiert haben wir hier einige Informationen zusammengestellt
Sämtliche Beispiele sind Zirka Angaben und werden variieren.

Treten Sie jetzt mit uns in Kontakt:

Tel.: 05032/ 935 4473
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Allgemeine Informationen zur Einblasdämmung

Der Einblasdämmung als nachträgliche Dämmung von zweischaligem Mauerwerk steht, wenn man die Regeln der Bauphysik beachtet, den Wandaufbau genauestens prüft und das richtige Material zum Einsatz bringt absolut nichts im Wege.
Das was wir tun hat Hand und Fuß, sonst raten wir ab!

Die fehlerhaften Einblasdämmungen, welche in Belgien, England und Skandinavien momentan zum Vorschein kommen, beruhen ausnahmslos auf Fehlern, vor denen ich auf meinen Schulungen und Workshops seit vielen Jahren warne.

Abgesackte, durchfeuchtete Dämmstoffe und schimmelnde organische Kleber müssen heute definitiv nicht sein. Bei einigen angebotenen Materialien stehen schlichtweg die finanziellen Interessen der Anbieter im Vordergrund.

Lieber Interessent: Unsere Empfehlung an Sie

  • Informieren Sie sich ausführlich bevor Sie einen Dämmstoff auswählen! Oft hilft es schon sich einfach mal die Zulassung aufmerksam durch zu lesen und nicht den vollmundigen Versprechen eines „Kundenberaters“ Glauben zu schenken. Gerade die Dämmstoffe die Probleme bereiten, können meist nicht wieder abgesaugt werden! So können vermeintlich günstige Einblasdämmungen (sowohl am Dach wie auch als Fassadendämmung)schnell sehr teuer werden!Im schlimmsten Fall muss die Äußere Wandschale teilweise abgetragen werden um den Dämmstoff demontieren zu können. Mehr dazu hier
  • Suche dir den passenden verarbeitenden Betrieb aus! Die Bezeichnung zugelassener/ geschulter Fachbetrieb, sagt lediglich aus, dass der Verarbeiter die nötigen Grundkenntnisse zur Verarbeitung des angebotenen Produkts erlangt hat. Wir bieten dieses beispielsweise im Auftrag von Dämmstoffherstellern in einem Tageskurs an. Kein Problem für gelernte Handwerker aus branchennahen Tätigkeitsfeldern (Dachdecker, Maler, Isolierer etc.).Aber wie gut macht derjenige seine Arbeit, der keinerlei handwerklichen Hintergrund, geschweige denn das dringend benötigte Wissen zur Bauphysik erlangt hat. Quantität bedeutet hier oftmals auch Qualität. Der Anbieter kann nur Erfahrungen sammeln, wenn er auch viele Einblasdämmungen durchführt. Wir haben seit 20 Jahren Erfahrungen in unterschiedlichsten Dämmverfahren gesammelt und lernen trotzdem noch dazu.

Wir haben großes Interesse daran, den Ruf und die Nachhaltigkeit der „Einblasdämmung“ zu wahren. Die nachträgliche Kerndämmung zweischaliger Mauerwerke ist eine so einfache wie geniale Lösung von Problemen bei der Dämmung älterer Wandaufbauten. Wir haben eine riesige Freude an unserer Arbeit und setzen alles daran, dass dieses auch so bleibt.

Bei der Fassadendämmung von Außen (WDVS) hat sich EPS-Dämmstoff/Neopor (graphitgeschwärztes Polystyrol) als Fassadendämmplatte gegenüber anderen Dämmstoffen durchgesetzt. Zur Hohlraumdämmung beziehungsweise Hohlwanddämmung im zweischaligen Mauerwerk verarbeiten wir daher EPS-Dämmgranulat Jomaperl 033 mit der WLZ 0,033 (Also Neopor als lose, linsenförmige Perle). Diese Granulatform gewährleistet eine gute Dämmstoffdichte im Hohlraum zweischaliger Mauerwerke. Eine Einblasdämmung mit EPS-Dämmgranulat ist diffusionsoffen und wasserabweisend. Eventuelle Kondenswasserbildung am Taupunkt lässt EPS nicht durchfeuchten.

Jomaperl-Kerndämmung überträgt ab 2 Zentimetern Dämmstoffdicke keinen Schlagregen von außen nach innen. Jomaperl kann wieder abgesaugt werden. Wichtig: Sie benötigen zwingend eine vom Verarbeiter ausgefüllte Unternehmererklärung, die bestätigt, dass die Einblasdämmung den Bestimmungen der Energieeinsparungsverordnung 2009 entspricht. Dies ist gesetzlich geregelt und wird bußgeldlich geahndet. Einblasdämmung mit EPS WLS 033 erfüllt die Energieeinsparverordnung 2009 gemäß Anlage 3 Nr. 1 Satz 2. Beachten Sie die Auflagen der EneV 2009 sowie die Bestimmungen der KfW. Einige Dämmstoffe erfüllen diese Anforderungen nicht.

Worauf muss bei der Auswahl eines Unternehmens geachtet werden?

Sie sollten bei der Auswahl des ausführenden Unternehmens neben Zulassungsnummer des Dämmstoffs und der Zertifizierung des Unternehmers auf gute Referenzen und möglichst viel Erfahrung im Bereich der Einblasdämmung achten. Oft bedeutet hier Quantität auch Qualität. Die schicke Internetpräsenz oder die „Rabattaktion“ sind oft kein Kriterium für einen seriösen Anbieter für Einblasdämmung. Lernen Sie einen Mitarbeiter oder am besten den Chef des Anbieters bei einem Ortstermin kennen und schauen Sie wie gewissenhaft die Endoskopie, das Aufmaß, eventuelle Temperatur- und Feuchtemessungen und die Beratung zu Einblasdämmung durchgeführt werden. Lassen Sie sich Proben der unterschiedlichen Dämmstoffe zuschicken und sehen Sie selbst, welchem Dämmstoff Sie Ihr Vertrauen schenken.

Unser Betrieb zertifiziert neue Verarbeiter

Wir zertifizieren neue Verarbeiter im Auftrag von Jomaperl und können Ihnen gern geeignete Verarbeiter für Einblasdämmung nennen, wenn Ihr Objekt zu weit von uns entfernt ist. Wir führen Einblasdämmungen im Umfeld von Hannover, Hamburg, Bremen, Bielefeld, Wolfsburg, Braunschweig und bis Kassel durch. Wir sichern unseren Kunden eine handwerklich perfekte Durchführung der Wärmeschutzmaßnahme zu – unter Beachtung aller Regeln des Gesetzgebers und der Bauphysik.

So wird die Fassade gedämmt

Um eine 100% lückenlose Verfüllung des Hohlraums durch die Einblasdämmung gewährleisten zu können, benötigen wir im Abstand von lediglich ca. 3 Metern Füllöffnungen im Durchmesser von 22 mm etwa 20 cm unterhalb der Geschossdecken.
Bei Hohlschichten von unter 4 cm ist es in Einzelfällen erforderlich zusätzliche Füllöffnungen für die nachträgliche Kerndämmung zu erstellen.
Aus bauphysikalischen Gründen lehnen wir es ab, zweischalige Mauerwerke mit weniger als 3 cm Hohlschicht zu verfüllen.
Auf dem Foto habe ich ihnen dies Bohrraster durch die schwarzen Punkte dargestellt. Die Proportionen sind hier natürlich übertrieben groß dargestellt.

An verputzten Fassaden werden die Bohrlöcher gänzlich mit Fugenmörtel verfüllt und können auf Wunsch des Kunden mit farblich passendem Putz oder Fassadenfarbe kaschiert werden. Fast immer sind die Bohlöcher danach fast nicht mehr sichtbar. Die Einblasdämmung mit EPS Dämmgranulat stellt eine Möglichkeit dar, die Optik der Aussenfassade möglichst wenig zu beeinflussen.

Bei engen Fugenbildern an Klinkerfassaden kommt es vor, dass die Klinkersteine durch die Bohrungen leich angekratzt werden. Nach dem Verschluß der Füllöffnung mit Fugenmörtel ist aber auch dieses kaum sichtbar.

Die Hohlschichtdämmung kann natürlich auch von der Innenseite her gedämmt werden. Dies macht Sinn, wenn Fassadenflächen zum Beispiel von der Außenseite verschiefert sind oder auch Malerarbeiten auf der Innenseite anstehen.

Die von uns verwendeten Einblasdämmaschinen verfüllen das EPS Dämmgranulat mit ca. 600-800 Litern Luft pro Sekunde. Hierbei wird das Granulat bis in den letzten Winkel der Hohlschicht verwirbelt. Wir verpressen anschließend den Dämmstoff mit leichtem Luftdruck, um ihn setzungssicher einzubauen. Undichtigkeiten werden mit Steinwolle abgestopft oder das Granulat wird mit heißem Wasserdampf verfestigt.
Es besteht die Option den Dämmstoff wieder abzusaugen.

Gut geplant und korrekt verbaut hält eine Dämmung jedoch für Jahrzehnte.

Wo und wie wird Einblasdämmung verwendet?

Einblasdämmung wird überall dort verwendet, wo geeignete Hohlräume zur Verfügung stehen. Dies sind beispielsweise Außenwände von Gebäuden mit zweiter Schale, Dachsparren, Deckenzwischenräume, Trockenbauwände oder Dachböden.

Man spricht beim nachträglichen Verdämmen von Hohlräumen, welche ursprünglich durch stehende Luft gedämmt werden sollten, von einer Kerndämmung. Das sind vor allem die vorgemauerten Schalen. Es zählen aber auch die eingeschalten Dachsparren und Innenwände aus Trockenbautafeln dazu. Das Sorgenkind der Haussanierer sind seit langem die Flachdach-Bungalows. Was einst als schick und preiswert galt, hat sich durch Baumängel oder schlechte Pflege in vielen Fällen zu echten Alpträumen gewandelt. Hier kann durch eine kundige Hand nicht nur für Lösungen gesorgt werden, das Dach endlich dicht zu bekommen. Auch mit einer Flachdach- bzw.

Die Ertexdämmung

Ertexdämmung kann eine nachhaltig wohlige Wärme im Bungalow entstehen. Die Verdämmung von zweischaligem Mauerwerk ist indes bei Bungalows besonders schonend. Der Hohlraum, welcher durch die zweite Schale gebildet wird, ist bei diesem Haustyp besonders leicht zugänglich. In der Regel kann die Hohlraumdämmung bei Bungalows ohne Beschädigung der Fassade durchgeführt werden. Perfekt wird die Ertexdämmung aber bei Erweiterungsmaßnahmen. Viele Besitzer von Flachdach-Bungalows entscheiden sich für eine Aufstockung ihres Hauses zumindest um ein konventionelles Pult- oder Satteldach.

Damit hat man die ewigen Probleme mit der eindringenden Feuchtigkeit ein für allemal vom Tisch. Mit einer Dachbodendämmung gewinnt der Hausbesitzer Zeit mit dem Ausbau des aufgesetzten Daches zu einem vollwertigen Wohnraum. Die preiswert eingebrachte Wärmedämmung wertet von sich aus schon die darunter liegenden Räume auf.

Schüttdämmung

In Häusern aus Holzrahmenbauweise wird die Einblasdämmung häufig als Schüttdämmung in der energetischen Isolierung der Geschossdecken verwendet. Dies ist ein Einsatzbereich, bei dem auch der Selberbauer Hand anlegen darf. Sind die Querbalken an der Unterseite eingeschalt, wird die Dämmung einfach eingeschüttet.

Anschließend wird auf der Oberseite des Balkens zugeschalt und die Geschossdecke ist fertig. Doch auch hier sollte man sich gründlich beraten lassen. Manche mineralische Dämmstoffe erzeugen eine hohe Feinstaubbelastung.

Das sollte man gerade im Innenbereich unbedingt vermeiden. Auch ist die Verwendung von absolut brandsicherem Dämmstoff notwendig. Vor sich hin kokelnde Elektrokabel oder ein unglücklich verwehter Funken kann in einem nicht brennbaren Dämmstoff keine Katastrophe auslösen. Hier haben sich imprägnierte Zellulosedämmstoffe als ideale Lösung erwiesen.

Schüttdämmung ist auch für die Kellerdämmung gut geeignet. Ideal ist ihr Einbau beim Neubau oder bei einer Sanierungsmaßnahme. Für alle Einblas- und Schüttdämmungen gilt, dass ihre offenporige Struktur den geschlossenen Membranen vieler konventioneller Dämmstoffe weit überlegen ist. Die Luft bleibt zwar stehen, Feuchtigkeit kann jedoch stets nach außen – oder im Fall der Kellerdämmung nach oben – entweichen. Der größte Feind der Wärmedämmung ist aber die Feuchtigkeit. Einblas- und Schüttdämmungen haben deshalb eine wesentlich geringere Tendenz zur Förderung von Schimmelbildung als es aufgeklebte, geschlossenporige Dämmstoffe sind. Das gilt auch für eine Schachtdämmung.

Der Fluch der zweiten Schale – Die Geschichte der Einblasdämmung

Obwohl schon seit Anfang des 20ten Jahrhunderts damit begonnen wurde, galt das zweischalige Mauerwerk besonders in den 50er- 80er Jahren als der letzte Schrei beim Bau von Einfamilienhäusern.

Angenehm abhebend von langweiligen Putzfassaden, sollten die schicken Klinker für einen hochwertigen Eindruck sorgen und die Herzen der Hausbesitzer mit Stolz füllen. Schick sehen die zweischaligen Mauerwerke auch heute noch aus, gleichgültig ob rot oder gelb verklinkert, mit weißen Kalksand-Vollsteinen oder sogar mit rustikalen Natursteinen ausgeführt.

Und praktisch sollten sie obendrein sein, denn die stehende Luftschicht hinter der wetterfesten äußeren Schale sollte der perfekte Wärmeschutz sein. Das hat sich leider als Trugschluss erwiesen. Die leider gar nicht so zuverlässig stehende Luftschicht hat keineswegs die isolierenden Eigenschaften, die man sich erhofft hat.

Ursache ist das poröse Mauerwerk in der inneren wie der äußeren Schale, sowie gewollte und auch ungewollte Undichtigkeiten. Die Luftkonvektion, welche teilweise aus Gründen der Trockenhaltung des inneren Mauerwerks gewollt war, ist für eine wirkungsvolle Isolation in den meisten Fällen doch zu stark. Die Isolationswirkung geht verloren und die teuer aufgeheizte innere Luftschicht diffundiert einfach nach außen weg.

Dass die bis in die 1980er Jahre gebauten Häusern nicht die gewünschten Wärmewerte vorweisen können, ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Die Verpflichtung zur Erstellung eines Energieausweises sorgt bei vielen Hausverkäufern für tiefe Sorgenfalten: Schlechte Zeugnisse bedeutet stets auch eine massive Senkung des Wertes der Immobilie. Was soll man also tun? Man könnte die äußere Schale abreißen und das Haus wieder mit einer konventionellen aufgeklebten Dämmschicht versehen. Aber wer bringt es tatsächlich übers Herz, die teure und immer noch ansehnliche Fassade seines Einfamilienhauses abzureißen und sie gegen eine langweilige Putzfassade zu ersetzen? Ganz abgesehen von den Kosten: Alleine für das Abreißen und Entsorgen der Vormauerschale können gut und gerne über zehntausend Euro veranschlagt werden.

Aber das ist überhaupt nicht notwendig. Mit einer Einblasdämmung erzielen Sie beste Dämmwerte und die Fassade bleibt erhalten.

Welche Dämmstoffe werden verwendet?

Ein Dämmstoff muss viele physikalisch-technische Eigenschaften besitzen, um wirklich wirkungsvoll eingesetzt werden zu können.

Das Material, aus dem er besteht, muss natürlich eine möglichst schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzen. Zwar könnte man theoretisch auch aus Metallen schaumige Stoffe herstellen. Diese würden aber die Wärme quasi ungehindert durchleiten. Für Dämmaterialien haben sich deshalb Kunststoffe, mineralische Stoffe und Naturstoffe durchgesetzt. Bei Kunststoffen sind die verschiedenen Hartschäume oder Polystyrole seit vielen Jahren Standard.

Sie bieten zudem den Vorteil, unverrottbar zu sein. Auch sind Kunststoffe stark hydrophop, weisen also Wasser ab. Die absolute Unverrotbarkeit dieser Produkte sehen jedoch viele Hausbesitzer als Problem an und entscheiden sich lieber für einen Naturstoff. Hier sind verschiedene pelletierte oder zerkleinerte Faserprodukte erhältlich. Bei Naturstoffen ist jedoch zu bedenken, dass sie besonders trocken gehalten werden müssen. Naturstoffe sind deutlich saugfähiger und hygroskopischer als Dämmstoffe auf Kunststoffbasis. Bis zu einem gewissen Punkt ist dies sogar gewollt. Mit der Fähigkeit, überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen und allmählich wieder abgeben zu können, sorgen Dämmstoffe auf Zellstoffbasis im Innenbereich für ein stets ausgeglichenes Raumklima.

Kunststoffe und Naturstoffe haben in der brandhemmenden Wirkung Nachteile. Sie müssen deshalb imprägniert werden, um im Brandfall nicht als Beschleuniger zu agieren. Hier sind die mineralischen Dämmstoffe im Vorteil. Absolut unbrennbar und nicht verrottbar können sie in vielen Bereichen Pluspunkte für sich einstreichen.

Als Einblasdämmstoff sind jedoch nur sehr wenige mineralische Dämmstoffe verfügbar.

Technisch ist es heute noch nicht möglich, einen ungefährlichen mineralischen Einblasdämmstoff herzustellen. Denn einen gravierenden Nachteil haben Einblas- und Schüttdämmstoffe auf mineralischer Basis doch: Sie haben eine enorme Staubentwicklung. Der Staub geht bis in die Mikropartikel hinein, was wiederum das Vorhanden sein von Feinstaub bedeutet. Viele Anbieter von Einblasdämmungen haben deshalb die mineralischen Dämmstoffe schon wieder aus dem Angebot genommen. Empfehlenswert ist hingegen Schüttdämmung auf Tonkugelbasis oder als Bims- und Lavasteine für den Kellerbereich.

Wir verwenden deshalb ausschließlich Zellulose und Polystyrole als Einblasdämmung.

Warmcel Zellulose – der zellulosebasierte Dämmstoff

Warmcel Zellulose ist ein zellulosebasierter Dämmstoff, der aus Recyclingmaterialien gewonnen wird. Die Rohstoffe für diesen nachhaltigen Dämmstoff ist Altpapier und Stoffreste aus der Textilproduktion. Mit einem flammhemmenden Mittel imprägniert ist es absolut feuerfest und entzündet sich auch bei einer direkten Beflammung nicht.

Warmcell bietet einen höheren Wärmeschutz als Polystyrole und hat zudem stark hygroskopische Eigenschaften. Damit sorgt es für ein Wohnklima mit stets ausgeglicher Luftfeuchtigkeit. Zudem hat Warmcell gut wärmespeichernde Eigenschaften. Innenwärme wird so länger gehalten und gegen Wärme von Außen wird mit Warmcell besser abgeschirmt. Es eignet sich als Schüttdämmung und als Einblasdämmung in alle Bereiche eines Gebäudes.

Thermo Floc Zellulose – der zellulosebasierte Dämmstoff aus Altpapier

Thermo Floc Zellulose ist ebenfalls ein zellulosebasierter Dämmstoff, welcher hauptsächlich aus Altpapier hergestellt wird. Er hat ähnliche Eigenschaften wie Warmcel und wird bevorzugt im Innenbereich eingesetzt. Auch Thermo Floc Zellulose ist brandsicher und durch die Zugabe von Boraten für Innenbereiche hinreichend verrotungssicher.

Diese Zusatzstoffe verhindern auch einen Befall durch Ungeziefer. Auch Thermofloc ist hygroskopisch, nimmt also überschüssige Feuchtigkeit in einem Raum auf, ohne dabei seine Dämmwirkung zu verlieren. Die wärmespeichernden Fähikeiten von Thermo Floc Zellulose regulieren nicht nur die Wärme im Innenbereich und schirmen gegen übermäßige Hitze von außen ab. Darüber hinaus hilft die Wärmespeicherfähigkeit auch der Regulierung der Luftfeuchtigkeit.

EPS 033 – ein künstlicher Einblasdämmstoff aus Polystyrole

EPS 033 ist ein künstlicher Einblasdämmstoff. Wie alle Polystyrole müssen bei diesem Dämmstoff Abstriche im Flammschutz gemacht werden. Dafür sind die Polystyrole im Punkt Sicherheit gegen Verrottung den zellstoffbasierten Dämmstoffen etwas überlegen.

Besonders Vormauerschalen aus Ziegeln, Kalksand-Vollsteinen oder Natursteinen sind auf der Schlagwetterseite besonders durch Feuchtigkeit belastet. Hier muss ein Einblasdämmstoff verwendet werden, der auch nach einer langen und feuchten Wetterperiode nicht zu verrotten beginnt. EPS 033 eignet sich deshalb besonders für Kerndämmungen im Außenbereich.

Joma Perl Dämmgranulat – ein polystyrol-basierter Dämmstoff

Joma Perl Dämmgranulat ist ebenfalls ein polystyrol-basierter Dämmstoff. Bei diesem Dämmstoff wurden die Kügelchen zusätzlich mit Graphit beschichtet. Die dünne Graphitschicht trägt erheblich zu dem isolierenden Eigenschaften des Dämmstoffs bei. Joma Perl eignet sich hervorragend für die Kerndämmung, die Kellerdämmung und die Schachtdämmung.

Polystyrol basierte Dämmstoffe sind aufgrund ihrer Elastizität auch gut für tiefe Verfüllungen geeignet. Sie brechen und stauben nicht und erzeugen so beim Einblasen keinerlei unerwünschte Stäube.

Hk 33 Dämmgranulat – das hydrophobe Dämm-material

Hk 33 Dämmgranulat ist ein besonders hydrophobes, also wasserabweisendes Dämm-material. Damit eignet es sich besonders für waldreiche Gegenden mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen Niederschlägen. Es ist ideal als Kerndämmung für den Außenbereich einsetzbar.

Wir verwenden folgende Dämmstoffe nicht: Isofloc, ecofibre, enertherm und rockwool.

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