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Calciumsilikat

Calciumsilikat ist eine chemische Verbindung, die durch eine Reaktion von Calciumoxid mit Siliciumoxid (Quarz) gewonnen wird.

Als Ergebnis erhält man einen weißen Feststoff, der sich in Wasser nicht auflöst und geruchlos ist. Beim Bau kommt Calciumsilikat in Form von Platten zum Einsatz. Diese enthalten neben den oben angegebenen Bestandteilen zusätzlich Zellulose und eine chemische Verbindung, die als Wasserglas bezeichnet wird. Der Stoff wird durch Wasserdampf gehärtet. Die Platte brennt nicht, lässt sich nicht verformen, basisch und vom baubiologischen Standpunkt unbedenklich. Platten aus Calciumsilikat lassen sich bohren und sägen. Die Platten sollten auf einen mineralischen und gipsfreien Untergrund befestigt werden, wobei ein Spezialkleber verwendet wird.

Zur vollflächigen Verklebung eignet sich Zahnspachtel ganz besonders gut, da dabei die Kapillarkraft der Platte nicht beeinträchtigt wird. Es ist darauf zu achten, dass die Stöße möglichst schmal ausgeführt werden. Sie müssen entweder mit Kleber abgedichtet oder mit einer Kalkzementglätte ausgespachtelt werden. Auch bei der Oberfläche muss darauf geachtet werden, dass die Diffusion nicht beeinträchtigt wird. Zu empfehlen ist eine Silikatfarbe oder eine leichte Raufasertapete.

Vor- und Nachteile von Calciumsilikat

Ein großer Vorteil ist, dass Calciumsilikat praktisch nicht brennbar ist und deshalb in die Brennschutzklasse A1 eingestuft ist. Probleme mit Schimmelbildung gibt es mit diesem Dämmstoff kaum, da der hohe pH-Wert die Schimmelbildung eindämmt. Die gute Diffussionsfähigkeit erzeugt ein gutes Raumklima.
Allerdings sind die Dämmeigenschaften nicht sehr gut. Die Wärmeleitfähigkeit und der Wärmedurchgangskoeffizient sind sehr hoch. Wenn mit Calciumsilikat gedämmt wird, ergibt sich bei einer Dicke des Dämmstoffs von 24 cm ein U-Wert von 0,24 W/(m²K), dies führt zwangsläufig zu einer Verringerung des Wohnraumes.

Der Preis von Calciumsilikat

Der Preis ist ein weiterer Nachteil des Dämmstoffs. Wer einen Quadratmeter dämmt, der muss mit etwa 80 Euro rechnen.

Die Eigenschaften im Überblick

– Die Wärmeleitfähigkeit beträgt 0,065 W/(m K
– Um die von der Energieeinsparverordnung geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten U = 0,24 W/(m²K) zu erreichen, muss die Platte 24 cm dick sein.
– Die Baustoffklasse ist A1, also nicht brennbar
– Der Preis liegt bei 809 Euro/m²


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