Nachträgliche Wärmedämmung - Gegenüberstellung

Kein Auftrag ohne unser Angebot.

Jomaperl 033-EPS

  • Beste WLG aller zugelassenen Dämmgranulate (Stand 14.09.2010)
  • Wasserabweisend und diffusionsoffen
  • Biologisch unbedenklich

Die wirklich sichere Kerndämmung für zweischaliges Mauerwerk.

Jetzt Preisliste anfordern.

» Startseite » Wärmedämmung » Nachträgliches Dämmen - Gegenüberstellung

Nachträgliches Dämmen von Gebäuden

Kerndämmung

Dämmungsmaßnahmen an der Hohlwandschicht mittels Einblasdämmung: Kerndämmung (meist 7cm)

Anmerkung: ein Wärmedämmverbundsystem macht bei Existenz einer Hohlschicht als 1. Dämmaßnahme wenig Sinn, da die Hohlschicht belüftet ist.

Vorteile Nachteile
  • hohe Dämmwirkung (WLG 033)
  • sehr diffusionsfähig
  • kostengünstige Dämmung(ca. 20 €/m²)
  • keine Umbaumaßnahmen
  • Luftstrom i.d. Hohlschicht wird gebremst
  • Klinkerfassaden bleiben erhalten
  • Denkmalgeschützte Fassadenoptik bleibt erhalten
  • Kerndämmung erfüllt die Energieeinsparverordnung meist
  • kein Gerüst erforderlich
  • begrenzte Dämmstoffstärke
  • Fassade muss angebohrt werden (Ø 25 mm Bohrlöcher werden aber geschlossen)

 

Wärmedämmverbundsysteme (meist 17cm)

Anmerkung: erforderlich wenn keine Hohlschicht vorhanden ist, oder größere Dämmwirkung (z.B. für Passivhausstandard) erwünscht ist.

Vorteile Nachteile
  • hohe Dämmwirkung (WLG 032)
  • Renovierung schadhafter Fassaden
  • uneingeschränkte Dämmstoffstärke
  • höchster Dämmstandart erreichbar
  • hohe Kosten (ca. 90 €/m²)
  • Umbaumaßnahmen an Dach, Fallrohren, Fensterbänken etc. erforderlich
  • Klinkerfassaden bleiben nicht erhalten
  • Luftstrom Hohlschicht wird nicht gestoppt
  • Denkmalschutz meist nicht zu erfüllen

 

Innendämmung

Anmerkung: Bauphysikalisch schlechteste Möglichkeit, Wand wird nicht als Wärmespeicher genutzt, Taupunkt liegt in der Außenwand.

Vorteile Nachteile
  • relativ hohe Dämmwirkung (WLG 022)
  • Denkmalgeschützte Fassadenoptik bleibt erhalten
  • hohe Kosten (ca. 110 €/m²)
  • Innenwandrenovierung erforderlich
  • Luftstrom Hohlschicht wird nicht gestoppt
  • Wand dient nicht als Wärmespeicher
  • Gefahr von Feuchtigkeitseinlagerung

 

Also:

Generell sollte wo immer es geht zunächst die Kerndämmung , wenn keine Hohlschicht vorhanden oder bereits gefüllt ist Außenwanddämmung durchgeführt werden. Ist beides nicht möglich, z.B. bei denkmalgeschützten Fassaden, kann die Innendämmung durchgeführt werden.