Einblasdämmung
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Bei der Einblasdämmung handelt es sich um eine spezielle Technik zur Durchführung der nachträglichen Kerndämmung. Durch diese Technik ist es möglich bei zweischaligem Mauerwerk eine nachträgliche Wärmedämmmaßnahme durchzuführen.
Bei dieser speziellen Technik werden Löcher mit einem Durchmesser von ca. 2,4 cm in das bestehende Außenmauerwerk in einem wiederholtem Abstand von 3 Metern gebohrt. Durch diese Löcher wird dann mittels einer Einblasmaschine lose Dämmstoffe in das Mauerwerk eingebracht.
Typische Einblasdämmstoffe sind
- Perlite,
- Zellulose-Flocken,
- Holzfasern
- EPS-Granulat.
Nach dem Eingriff der Einblasdämmung werden die gebohrten Löcher wieder geschlossen.
Durchführung einer Einblasdämmung
Nachträgliche Wärmedämmungsmaßnahmen am Mauerwerk durchzuführen, das kann häufig kompliziert und aufwändig sein. Mit dem Verfahren der Einblasdämmung lässt sich dagegen mit nur wenigen Arbeitsschritten eine nachträgliche Kerndämmung bei einem zweischaligen Mauerwerk durchführen.
Zum Zweck einer Einblasdämmung werden Löcher von etwa 2,4 Zentimetern Durchmesser in das vorhandene Außenmauerwerk gebohrt. Dies geschieht in einem gleichmäßigen Abstand von drei Metern. Über die gebohrten Löcher wird dann mit einer Einblasmaschine ein loser Dämmstoff in das Mauerwerk gefüllt. Anschließend werden die Mauerwerklöcher wieder geschlossen.
Typische Einblasdämmstoffe
Einblasdämmstoffe sind mineralische, synthetische oder organische Materialien mit einer möglichst geringen Wärmeleitfähigkeit. Üblicherweise werden Stein- oder Graswollgranulat, Grasfasern, Kork, Holzfasern, Zelluloseflocken, Perlite oder EPS-Granulat für eine Einblasdämmung verwendet. Einblasdämmstoffe unterscheiden sich nach dem Grad ihres Dämmwerts und ihrer Eignung für verschiedene bauliche Gegebenheiten.
Vorteile einer Einblasdämmung
Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen und Dämmverfahren bietet die Einblasdämmung einige Vorteile. Das Verfahren erlaubt es, eine vollständige Hohlraumfüllung bei dafür geeigneten Gebäuden durchzuführen. Darüber hinaus bietet eine Einblasdämmung Kostenvorteile wegen des geringen Arbeits- und Zeitaufwands. Es müssen bei der einfachen Einbringung des Dämmstoffes keine nennenswerten Eingriffe in bauliche Gegebenheiten durchgeführt werden. Hauptanwendungsbereiche für das Einblasdämmungsverfahren sind Dachschrägen, Geschossdecken, zweischaliges Mauerwerk, Drempelräume und Installationsschächte. Die Einblasdämmung empfiehlt sich besonders bei der energetischen Sanierung von Altbauten und für schwer zugängliche Dachausbauten.