Einblasdämmverfahren an Fassaden
- einfach - sicher - kosteneffektiv -
Bei der Dämmung der Fassaden mittels der Einblasdämmtechnik handelt es sich um Kerndämmung, d.h. es kann überall dort eingesetzt werden, wo eine Hohlschicht ab ca. 3 cm zwischen der inneren Wandschale und den Verblender (siehe zweischaliges Mauerwerk) vorhanden ist.
In einem ersten Schritt wird bei Notwendigkeit vor Ort eine endoskopische Untersuchung durchgeführt (siehe Bild 1) um so festzustellen, ob die vorhandene Hohlschicht ausreichend groß ist.
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| Bild 1: Endoskopische Voruntersuchung | Bild 2: Löcher zur Befüllung |
Im nächsten Schritt werden 2,4 cm große Löcher im Abstand von ca. 3 m in die Fassade gebohrt (siehe Bild 2), die zur Befüllung notwendig sind. Diese Öffnungen werden nach der Befüllung geschlossen.
Nun wird die Hohlschicht über die gebohrten Löcher mit Dämmstoff aufgefüllt. Hierbei wird die in der Einblasmaschine erzeugte Druckluft mit losem Füllstoff vermischt und mittels eines Füllschlauchs (Bild 3 und 4) in die Hohlräume des Mauerwerks eingeblasen.
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| Bild 3: Füllschauch am Mauerwerk | Bild 4: Einblasen des Dämmstoffs mit der Einblasmaschine |
Nach Fertigstellung werden die geborten Löcher wieder geschlossen. An Putzfassaden können nach Fertigstellung der Arbeiten die Füllöffnungen farblich ausgebessert werden.
Eine Einblasdämmung ist eine preisgünstige Alternative zu einem Wärmedämmverbundsystem, es erfordert keinerlei Umbauarbeiten an Dachüberständen, Fallrohren und Fensterbänken und dient dem Erhalt vorhandener Klinkerfassaden.



